16.07.2026 ARENA2036

Forschungscampus ARENA2036 feiert Ü:MO 2026 mit Mitgliedern und Partnern

Unter dem Motto „über die Zukunft von morgen.“ sind über 500 Gäste nach Stuttgart gekommen. Mehr als 50 ausgestellte Projekte von 60 beteiligten Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bereicherten die diesjährige Ausgabe von „Ü:MO".

Blick von oben auf die Ausstellungs- und Eventfläche
© stand.art GmbH / ARENA2036

Das Herzstück von Ü:MO war die Projektmesse: Über 60 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft stellten über 50 Projekte vor. Über 500 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsstände zu informieren.

Dabei begann der Tag mit den Technology Sessions – interaktiven Formaten, in denen die Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen, Use Cases und Potenziale entlang von sechs zentralen Zukunftsthemen diskutierten, von Robotik und KI bis hin zu Quantentechnologien. Über alle Sessions hinweg teilten über 30 Expertinnen und Experten ihr Wissen und ihre Erfahrung auf den jeweiligen Fachgebieten. In den Sessions entstand ein intensiver fachlicher Austausch mit konkretem Bezug zu den Herausforderungen und Anwendungsfeldern der Gäste. Im Mittelpunkt stand dabei eine Frage, die auch den Forschungscampus beschäftigt: Wie lassen sich Innovationen und technologische Entwicklungen – etwa in Robotik und KI – aus der Forschung in die reale Produktion und in bestehende Fabrikstrukturen übertragen?

Das digitale Grußwort von Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin für Technologische Souveränität und Innovation im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) knüpfte hier inhaltlich an. Sie betonte die Bedeutung der Förderinitiative „Forschungscampus“ für die Innovationskraft der Bundesrepublik. In einer weiteren Keynote schlug Prof. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart, die Brücke zur Rolle Technischer Universitäten als Motoren für Innovation. In zwei weiteren Reden stand die Position der Wirtschaft stärker im Zentrum. Dr. Andrej Heinke von der Robert Bosch GmbH sprach zum Thema „Kritische Infrastruktur im Spannungsfeld von Resilienz und Geopolitik“; Rainer Brehm von der Siemens AG beschäftigte sich mit der „Automatisierung der Automatisierung“. Schließlich gab Prof. Bronwyn Fox von der University of New South Wales einen internationalen Einblick: Sie zeigte auf, wie vertrauensvolle Partnerschaften über Ländergrenzen hinweg funktionieren, und welche Potenziale sich aus diesen ergeben.

 Vor allem an der Projektmesse zeigte sich allerdings, wie wichtig den Partnern Begegnung ist. Sie unterstrich außerdem die Bedeutung der Förderinitiative „Forschungscampus“ mit der das BMFTR hilft, aus Ideen Zukunft werden zu lassen. Einen Eindruck von der besonderen Atmosphäre am Forschungscampus ARENA2036 vermittelt das Video zur Veranstaltung.

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