30.04.2026 ARENA2036
Forschungscampus ARENA2036: Innovation zum Anfassen auf der Hannover Messe 2026
Der Forschungscampus ARENA2036 hat auf der Hannover Messe 2026 gezeigt, wie Innovationen durch Kollaboration entstehen. Mit Beispielen aus Projekten und Einblicken in das Konzept der Förderinitiative „Forschungscampus“.
Bei der diesjährigen Hannover Messe war der Forschungscampus ARENA2036 nicht nur mit einem eigenen Stand vertreten, sondern hatte darüber hinaus die Gelegenheit das Projekt CARpulse am Stand des fördernden Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) vorzustellen. „Die Sichtbarkeit auf dieser Bühne unterstreicht die Relevanz der Forschungsarbeit des Forschungscampus ARENA2036 weit über den Standort hinaus“, sagte CARpulse-Projektleiter Gundolf Kopp.
Das Projektteam entwickelt sichere und nachhaltige Fahrzeugkonzepte für die autonome Mobilität. Zu den Forschungsschwerpunkten zählen der Einsatz recycelter Materialien in crashrelevanten Fahrzeugbereichen und Lösungen, die Personen mit eingeschränkter Mobilität einen komfortablen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Im Rahmen ihres Messerundgangs besuchte Technologieministerin Dorothee Bär den BMFTR-Stand und informierten sich über die Forschungsarbeiten von CARpulse. Sie zeigte Interesse insbesondere an den Themen Sicherheit und Simulation und hob positiv hervor, dass unterschiedliche Nutzergruppen in den Sicherheits- und Crashsimulationen berücksichtigt wurden „nicht nur Hans, sondern auch Heidi“.
Vielfalt sichtbar gemacht
Am Stand des Forschungscampus ARENA2036 zwei Hallen entfernt vom BMFTR-Stand präsentierten die Partner aktuelle Entwicklungen aus drei Projekten:
- Im „Reallabor“ Industrial Metaverse ARENA2036 bringt der Forschungscampus den realen und den virtuellen Raum zusammen. Mit Hilfe von digitalen Zwillingen und vorhandener Technik simulieren die Forschenden verschiedene Anwendungsfälle und können so ganze Fabriken virtuell testen und optimieren.
- Die Verantwortlichen des Projekts ARENA2036-X schaffen am Forschungscampus ARENA2036 einen Datenraum als Test- und Demonstrationsumgebung. Ziel ist es, einheitliche Standards für den Datenaustausch für alle Beteiligten festzulegen. Das verbessert die Transparenz und Effizienz.
- Im Projekt Transformations-Hub Leitungssatz unterstützt der Forschungscampus ARENA2036 gemeinsam mit den Partnern Bayern Innovativ und dem Forschungscampus Open Hybrid LabFactory, die Transformation der Leitungssatzbranche. Als Leitungssatz bezeichnet man die Kabelbäume in Automobilen. Ziel ist hier eine zunehmend automatisierte Produktion. Das Projekt fördert die Bundesregierung im Rahmen des „Zukunftsfonds Automobilindustrie“. Der Hub organisiert Veranstaltungsformate zur Vernetzung, identifiziert Trends und Technologien und informiert über die neuesten Entwicklungen der Branche.
„Fünf intensive Messetage haben uns gezeigt, wie wertvoll interdisziplinärer Austausch ist und, dass dezidierte Räume zum Austausch perfekte Gelegenheiten bieten, über gemeinsame Anknüpfungspunkte zu sprechen“, sagt Peter Froeschle, Geschäftsführer des ARENA2036 e.V. Für ihn haben die Gespräche während der Messe mit Partnern, Interessierten und neuen Kontakten deutlich gemacht, dass viele Innovationen erst durch die Vernetzung unterschiedlicher Kompetenzen und Perspektiven entstehen.